Eine Stimme für Tiere

Uns Menschen trennt nicht viel von den Tieren und trotzdem fügen wir ihnen viele Grausamkeiten zu. Dazu hier mehr:

Landwirtschaft vs Tierwohl

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In der Reportageserie Überland berichtet ZEIT ONLINE von regionalen Geschehnissen um unser Land näher zu kennenzulernen. Dabei wird die Geschichte eines Schweinezuchtbetriebs erzählt, welcher wie viele landwirtschaftlichen Höfe zwischen den Fronten der freien Marktwirtschaft und des Tierschutzes steht.

Zu den zehn meiner Meinung nach aussagekräftigsten Zitaten jener Reportage beziehe ich in Überschriften kurz Stellung [weiterlesen]


Bei Tieren hört die Ethik auf

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In einem Interview mit „DIE ZEIT“ bringt es die Philosophin Friederike Schmitz hundertprozentig auf den Punkt, was unseren gesellschaftlich anerkannten, jedoch unethischen Umgang mit Tieren angeht. Obwohl er schlichtweg nicht zu rechtfertigen ist, wird er vehement verteidigt. Hier stelle ich diesen vermeintlichen Rechtfertigungen die beeindruckenden Aussagen von Frau Schmitz gegenüber [weiterlesen]


Gänsebraten – mein Herz bricht…

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Was macht mensch, wenn es einem bei „normalen“ Mittagsgesprächen das Herz zerreißt? [weiterlesen]

Diesen Beitrag habe ich für ANIMALS UNITED e. V. geschrieben zu finden unter www.animalsunited.de/gaensebraten-mein-herz-bricht/

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Mir ist schlecht

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Mir ist schlecht. Schon seit Monaten. Jeden Tag prasseln ungeheuerliche Nachrichten auf uns ein. Menschliche und nichtmenschliche Tiere werden mit Füßen getreten, missbraucht und umgebracht. Im Prinzip bin ich es gewohnt, täglich davon zu lesen. Oft befällt mich dabei das Grauen, klar, aber anstatt in eine Ohnmacht zu fallen, bevorzuge ich, etwas dagegen zu tun [weiterlesen]


Geplante Schlachtfabrik in Atting – ohne mich!

Dass ich kein Verständnis für Schlachtbetriebe bzw. für deren Bau habe und mich absolut gegen den Konsum tierischer Produkte ausspreche, konnte ich bereits in meinen Beiträgen zu den Fällen in Landshut und Aschheim deutlich machen. An meiner Meinung diesbezüglich hat sich nichts geändert und deswegen begegne ich den Bauplänen für die Schlachtfabrik in Atting im Landkreis Straubing-Bogen und der damit verbundenen Tötung von 300 Rindern und 1700 Schweinen TÄGLICH mit folgendem zielgruppenadäquaten Brief an die zuständigen Behörden, den ihr gerne verwenden und abändern dürft [weiterlesen]


Warum nur?

Herzschmerz

Was mich am meisten stört, ist in erster Linie nicht, dass ein großer Teil der Menschheit dazu erzogen worden ist Tiere und tierische Produkte zu verspeisen [weiterlesen]


Absolute Leseempfehlung

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Zum Wochenende hin würde ich gerne auf ein paar Blogtexte bei Animals United e. V. hinweisen, die meinen lieben Mit-Blogger/innen Benjamin, Michaela und Dominik diese Woche dort verfasst haben. Ich finde ihre Beiträge grandios und bitter notwendig, vor allem auch bei dem Gegenwind, die der Veganismus in den letzten Wochen wieder mal vermehrt erfährt [weiterlesen]


Tierquälerei in Landshuter Schlachthof – Verschwiegenheit & mundtote Kritik

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Und wieder hört mensch von Tierquälerei in einem Schlachthof, wie die SZ über den niederbayerischen Betrieb Vion berichtet. Dort wurden Schweine „abweichend von den geltenden Regeln“ getötet. Den zuständigen Mitarbeiter_innen unterlaufen womöglich unter anderem Fehler, da sie die Höchstarbeitzeit von zehn Stunden pro Tag nicht einhalten können. Und als wäre das nicht schon genug, wurden außerdem hygienische Mängel entdeckt, insbesondere Schabenbefall. Doch die Bevölkerung sollte anscheinend zunächst gar nicht von all dem erfahren. Ich bin es leid und zwar nicht, dass mir diese Schlagzeilen immer wieder zu Ohren kommen, sondern ich habe genug von Tierquälerei und von Schlachthöfen auch. Denn Schlachten ohne Leid hat es nie gegeben und wird es nicht geben.

Schweineschlachtung im niederbayerischen Betrieb Vion

Gehen wir einmal diesen konkreten Fall der Schweineschlachtung bei Vion durch: Sie beginnt mit der Betäubung durch Kohlendioxid-Gas. Obwohl diese Methode offiziell zugelassen ist, darf mensch nicht glauben, dass sie nicht trotzdem eine schreckliche Tortur für die Tiere darstellt. Schließlich kommt es dabei zu Atemnot, Schleimhautreizungen und resultierenden Stressreaktionen. Anschließend werden die betäubten Schweine an einem Schlachtband aufgehängt und nacheinander durch einen Messerstich durch Hals und Brust getötet. Im nächsten Schritt kommen die Tiere in die Brühanlage. Mensch kann sich sehr gut vorstellen, dass wenn bei den zwei vorherigen Schritten irgendetwas schiefgeht, der Messerstich und die Brühanlage ebenfalls unermeßliches Leid über die Tiere bringen. Und es geht definitiv irgendwann irgendwo etwas schief, denn in Deutschland werden jährlich mehrere hundert Millionen Tiere geschlachtet. Bei Vion handelt es sich um einen der größten Schlachtbetriebe in Bayern. Nicht vorschriftsgemäße Messerstiche sollen dort dieses Jahr schon sieben Mal der Fall gewesen sein und bei einem Schwein soll der Stich überhaupt nicht ausgeführt worden sein.

Sind die Fehler bei der Schlachtung vermeidbar?

Ist die Überschreitung der Höchstarbeitzeit der alleinige Grund für diese verheerenden Fehler? Natürlich handelt es sich um Akkordarbeit, bei der für jede einzelne Tötung nur zehn Sekunden in Anspruch genommen werden dürfen. Diese Umstände wirken selbstverständlich verstärkend. Aber unsere Gesellschaft muss sich darüber im Klaren sein, dass es kein Schlachten ohne Leiden geben kann, das beginnt mit der Tierhaltung und endet mit dem Transport zur Tötungsanlage und dem dortigen Vorgehen. Im Landshuter Schlachthof werden bis zu 21.000 Schweine pro Woche getötet. Schon die Betäubung allein ist qualvoll für die Tiere, ganz zu schweigen von den Verstößen gegen Tierschutzrichtlinien, die meiner Meinung nach nie ganz zu vermeiden sein werden. Ich möchte das aber keinem einzigen Tier zumuten. Nicht die Fehler bei der Schlachtung sind die Tierquälerei, jede Schlachtung selbst ist Tierquälerei.

Eine Welt ohne Schlachthöfe

Deswegen wünsche ich mir eine Welt ohne Schlachthöfe. Ich möchte hiermit nicht im Speziellen die Stadt Landshut oder den Betrieb Vion angreifen (auch deswegen nicht, weil eine engagierte Stadträtin deshalb bereits massive rechtliche Konsequenzen erfahren durfte; was ein Skandal!). Es geht mir ums Prinzip. Wir reden hier von fühlenden Lebewesen. Warum behandeln wir manche Tiere so liebevoll und andere landen auf unseren Tellern? Und bitte bedenkt: auch die Herstellung von sogenanntem Bio-Fleisch kommt nicht ohne Schlachtung aus und auch hier werden die Tiere nicht in den Tod gesungen und gestreichelt. Was ist also die Lösung? Wir müssen aufhören unser Leben auf dem Rücken von Tieren zu führen. Es gibt genügend leckere, wesentlich gesündere und tierleidfreie Alternativen, sich zu ernähren, völlig ohne tierische Lebensmittel. Also: Lasst uns Schlachthöfe überflüssig machen!


Diesen Beitrag habe ich für ANIMALS UNITED e. V. geschrieben zu finden unter https://www.animalsunited.de/tierquaelerei-in-landshuter-schlachthof-verschwiegenheit-mundtote-kritik/

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Das traurige Schicksal der „Bauernhofkatzen“

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Heute soll es um ein wichtiges Thema gehen, welches leider nur den wenigsten bekannt sein dürfte. Ich bin selber erst vor ziemlich genau zwei Jahren darauf gestoßen und seitdem macht es mich sehr betroffen. Die Rede ist von Streunerkatzen in Deutschland. Schon seit langem begegne ich diesen Wesen in diversen europäischen Urlaubsländern und es bricht einer_einem schlichtweg das Herz, heimatlose tierische Mitbewohner_innen sich selbst überlassen zu sehen, während sie an Hunger, Krankheiten oder Verletzungen leiden. Da erscheint einem Deutschland im Vergleich noch als heile Welt. Doch das ist ein Riesenirrtum. Es gibt da eine große Unbekannte und auf die möchte ich aufmerksam machen, nämlich speziell auf vermeintliche „Bauernhofkatzen“. Nahezu jeder Bauernhof hat eine oder mehrere Katzen. Sie sind dort willkommene Gäste, um Mäusen auf den bewirtschafteten Flächen den Garaus zu machen und aus der Ferne scheint es als würden diese Tiere zum Hof dazugehören und dementsprechend versorgt werden. Bei näherem Kontakt und Hinschauen offenbart sich einer_einem oft genau das grausige Gegenteil. Folgendes habe ich hautnah am Beispiel von mehr als 15 Katzen erlebt.

Unbegrenzte Fortpflanzung

Die Katzen werden weder sterilisiert noch kastriert; sie pflanzen sich also beliebig fort. Es kommt bis zu zwei Würfen im Jahr mit mindestens zwei Kleintieren, aber oft mit ganzen sechs! Inzucht ist dabei nichts ungewöhnliches, worunter die Gesundheit der neugeborenen Tiere lebenslang leidet. Um die unbegrenzte Vermehrung zu verhindern, ist es immer noch gängige Praxis in der Landwirtschaft, die Babykatzen grausam zu töten, beispielsweise durch einen Schlag auf den Kopf oder durch Ertränken, angeblich nur solange sie die Augen geschlossen haben, denn sonst gäbe das Unglück(!). Ansonsten wird der Wurf der Mutter und sich selbst überlassen und falls dabei zu viele überleben (Unterernährung und Krankheiten dezimieren den Wurf oft schon von allein), wird der Überschuss manchmal an neue „Besitzer_innen“ weitervermittelt, aber meistens muss er weiterhin allein zurecht kommen.

Katastrophale Lebensumstände

Die Katzen fristen ihr Leben das ganze Jahr über draußen, ein Dach über dem Kopf finden sie im besten Fall in Ställen oder Scheunen. Gerade in Ställen sind sie wenigstens noch in der Lage, ein warmes Plätzchen zu finden in den Wintermonaten. Dort bewegen sie sich zwischen Mist und diversen Krankheitserregern der landwirtschaftlichen Tierhaltung, was alles andere als gesundheitsförderlich für Katzen ist. Desweiteren werden diese nicht ausreichend gefüttert, wenn überhaupt, so dass sie Tag und Nacht auf Futtersuche sind und dabei die umliegenden Felder und Höfe absuchen. Dabei kommt es zu Rivalität zwischen den Tieren, vor allem auch deswegen, weil sie sich kleine Jagdreviere teilen müssen. Resultierende Kämpfe führen oft zu vielen Verletzungen. Auf Grund dessen müssen sich die Katzen eingeständig ein neues „Zuhause“ suchen, indem sie zu weiter entfernten Bauernhöfen wandern und sich dort neu ansiedeln, wo die Katzendichte geringer ist und sie mehr Nahrung finden können.

Diverse Krankheiten

Alle Katzen sind von Parasiten befallen, in jedem Fall von Würmern, und werden nicht dagegen behandelt. Auch Flöhe, Milben und Zecken können ein Problem sein. Die Inzucht, Unterernährung sowie das fehlende Dach über dem Kopf führen – wie bereits erwähnt – zu diversen chronischen Gesundheitsproblemen, darunter Katzenschnupfen, Ausschläge und Durchfall, um nur einige zu nennen.

Erschreckendes Fazit

Katzen werden auf Bauernhöfen meist als willkommene Gäste gesehen, aber nicht ausreichend versorgt, wenn überhaupt. Es handelt sich jedoch um sogenannte „Haustiere“, die nicht dafür ausgelegt sind, in der freien Natur alleine zurecht zu kommen. Wenn sie ihr erstes Lebensjahr überleben, schaffen sie auch oft die weiteren mit Ach und Krach, aber ein Leben lässt sich das nicht nennen.

Was kann Mensch tun?

Eine Kastrationspflicht ist mehr als überfällig, sowie damit verbundene Kontrollen, gerade auch auf Bauernhöfen. In Österreich gibt es das bereits. Deswegen meine dringende Bitte an euch alle: Teilt diesen Beitrag mit möglichst vielen anderen Menschen, damit unsere Gesellschaft auf die elende Situation von Bauernhofkatzen aufmerksam wird und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden können.


Diesen Beitrag habe ich für ANIMALS UNITED e. V. geschrieben zu finden unter https://www.animalsunited.de/das-traurige-schicksal-der-bauernhofkatzen

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Ist Liliana Matthäus ein Fan von toten Tieren?

Fragezeichen

Am 12. Juni bin ich auf einen Instagram-Post von Liliana Matthäus gestoßen, welcher einen Mann mit Raubkatzenfell samt Kopf zeigt und einen begeisterten Untertitel trägt. Der Beitrag hatte da verdächtig wenig Kommentare, aber ich dachte mir, vielleicht ist er ja ganz frisch. Unter den etwa fünf Kommentaren befand sich aber auch einer mit deutlicher Kritik an der Verherrlichung von Menschen, die tote Tierkörper tragen. Dem habe ich mich gleich angeschloßen und dieser Person ironisch geantwortet, dass das wirklich ganz super ist😦

Es folgten noch mehrere dieser Kommentare von anderen und heute sind sie alle nicht mehr da. Sie wurden einfach gelöscht. Genau genommen sind überhaupt nur noch zwei Kommentare übrig. Außerdem stellt sich heraus, dass anders als bei den meisten Accounts, Liliana generell nur ein paar wenige Kommentare unter ihren Posts zulässt. Vielleicht hat das Entfernen unserer Kommentare unter dem besagten Post also gar nichts mit der speziellen Thematik zu tun. Feststeht, dass dieses Foto auffällig wenig Likes hat im Vergleich zu den anderen. Es missfällt also nicht nur mir und ich möchte meine Meinung darüber noch einmal hier kundtun, wo sie nicht einfach gelöscht wird:

Liebe Liliana,

tote Tierkörper auf diese Art und Weise zu präsentieren, ist nicht ok, es ist geschmacklos. Es wäre schön, wenn du die Kommentare der Instagram-Nutzer ernst nehmen würdest und dir darüber Gedanken machst, was dieser Post in Wirklichkeit darstellt und ob du ihn dann immer noch so stehen lassen willst.

Mit freundlichen Grüßen,

glucosebrainy

Mehr zu dem Thema: http://www.bunte.de/stars/star-news/liliana-matthaeus-kritische-kommentare-loescht-sie-einfach-322401.html


Aschheimer Großschlachthof – Schlachten ja, aber nicht bei uns?!

Im Aschheimer Gewerbegebiet ist ein Großschlachthof in Planung, der die Gemüter der Anwohner_innen erregt. Denn diese befürchten zukünftige Geruchsbelästigung und weitere negative Folgen, wie beispielsweise die Abschreckung anderer Unternehmen, die dort potentiell ansässig werden könnten. Auf Facebook haben sie deshalb eine Gruppe „Aschheimer gegen Schlachthof“ gegründet, um sich gegen dieses Vorhaben einzusetzen, mit bereits mehr als 600 Anhänger_innen. Die Medien berichten kontinuierlich über das Bauvorhaben sowie den Widerstand. Die SZ benennt Schlachthöfe dabei als Negativgewerbe. Dem stimme ich vollstens zu. Es ist nämlich nichts anderes als ein Negativgewerbe, welches Blut, Leid und Tod beherbergt.

Was das im Konkreten bedeutet, hat Tanya Reymann in ihrer Doktorarbeit untersucht. Sie hat 20 große Schlachtbetriebe in Bayern überprüft, wobei – welch Wunder – etliche Verstöße gegen das geltende Tierschutzrecht festgestellt wurden. So kann es laut der Recherche passieren, dass verletze Tiere bei Ankunft im Schlachthof nicht sofort geschlachtet werden, sondern zunächst im Wartestall platziert werden (nachdem sie bereits stundenlang auf engstem Raum transportiert wurden!). Während der langen Wartezeiten vor dem Schlachten kommt es vor, dass den Tieren keine Tränken zur Verfügung stehen, unverträgliche Tiere gemeinsam untergebracht sind oder einige Tiere klare Kälteempfindung aufweisen, um nur einige wenige der vorhandenen Probleme aufzuzählen. Es kommt außerdem zum hektischen Treiben der Tiere mit Gewalteinwirkung, wie beispielsweise Stöße in den Rücken mit harten Gegenständen wie dem Herunterjagen einer Treibgangtür. Vor der Betäubung werden manche Tiere mit einem Wasserschlauch am Kopf abgespritzt, ganz ohne Sinn und Zweck. Anschließend verrutschen die Elektroden zur Betäubung der Schweine manchmal, vor allem wenn die Tiere zu Boden gehen aufgrund der zugeführten Stromstöße. Oft ist die Betäubungstechnik schlecht gewartet und den Benutzer_innen fehlt das Wissen der nötigen Details, wie die Geräte fachgerecht zu bedienen wären. Dadurch kommt es dann gerade bei der Entblutungsstrecke zu dramatischen Szenen, Tiere werden bei vollem Bewusstsein aufgeschnitten und zum Verbluten aufgehängt, weil die Betäubung nicht ordentlich ausgeführt wurde oder schon zu viel Zeit dazwischen vergangen ist. Die vorgesehene Beobachtung der Entblutungsstrecke, um solche Tiere zu entdecken, wird auch nicht immer durchgeführt. Die Liste ist nahezu endlos, dies war nur ein kleiner Auszug der Tierschutzvergehen. Wichtig zu betonen: Es handelt sich in der Untersuchung um Standard-Schlachtbetriebe. Mensch stelle sich nun mal vor, wie es im Groß-Schlachthof von Aschheim zugehen wird, wo deutlich größerer Zeitdruck herrscht.

Erfreulicherweise erkennt die Gesellschaft derartige Betriebe zunehmend als Negativgewerbe. Und ich wünsche der Aschheimer Protestbewegung gegen den Schlachthof absolut Erfolg, aber das allein reicht bei Weitem nicht aus. Denn das Problem ist mit der Blockade lediglich aufgeschoben und nicht aufgehoben. Irgendwo muss ja geschlachtet werden, wenn jede_r ständig Fleisch essen möchte. Meine allergrößte Hoffnung ist daher, dass in Zukunft immer mehr Menschen, anstatt die Schlachthöfe nur an unsichtbare Orte verbannen zu wollen, den logischeren Weg gehen und diesem Negativgewerbe ein endgültiges Ende setzen. Präventiv. Sprich: Tierische Lebensmittel wie Fleisch und Milchprodukte von ihren Speiseplänen zu streichen, da diese mit unendlich viel Leid verbunden und noch dazu gesundheitsschädlich sind (rotes Fleisch wurde von der WHO als krebserregend eingestuft, in die Gruppe 1, in der sich auch Asbest und Tabak befinden!). Außerdem ächzt unser Klima unter den Treibhausgasen und dem Wasser- und Ressourcen-Verbrauch der „Nutztierhaltung“. Es gibt also weitaus mehr Probleme als die Geruchsbelästigung und Abschreckung anderer Unternehmen, die behoben wären, wenn jede_r die eigene Macht als Konsument_in erkennt und handelt, auch die Aschheimer_innen. Probleme muss mensch anpacken, nicht wegschieben, das sollte den meisten von uns bewusst sein. Vielleicht bräuchten wir dafür gläserne Haustüren, oder wie Paul McCartney einst sagte: „Wenn Schlachthöfe Glaswände hätten, wäre jeder Vegetarier“. Es ist Zeit, diesem sinnlosen Leiden ein Ende zu bereiten!


Diesen Beitrag habe ich für ANIMALS UNITED geschrieben zu finden unter https://www.animalsunited.de/aschheimer-grossschlachthof-schlachten-ja-nicht-bei-uns/


ANIMALS UNITED

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Da ich seit gestern nicht mehr nur hier auf meiner eigenen Seite, sondern auch für ANIMALS UNITED bloggen werde, möchte ich euch diese Tierrechtsorganisation im Folgenden kurz vorstellen [weiterlesen]

Ein Gedanke zu “Eine Stimme für Tiere

  1. ist sie nicht schizophren, die beziehung der menschen zu den tieren? zu bestimmten tieren, vor allem katzen, hunde und pferde, entwickeln wir ein sehr inniges verhältnis. sie werden gehegt und gepflegt und sind die besten freunde. die so genannten “nutztiere” dagegen werden gequält und ausgebeutet. wir verdrängen erfolgreich die tatsache, dass fleisch, milch, daunen oder pelz von einem tier mit charakter und eigenen bedürfnissen stammen. die politisch verantwortlichen billigen das sinnlose leid der tiere für wirtschaftlichen profit.

    die zukunft der menschen wird vegan sein, oder nicht stattfinden! nicht alleine wegen der tiere, es geht auch um das überleben der menschheit. die ökologische krise könnte zusammen mit der zerstörung der ökologischen vielfalt zum ende der spezies mensch führen.

    albert einstein erkannte schon vor 100 jahren: „nichts wird die gesundheit der menschen und die chance auf ein überleben auf der erde so steigern wie der schritt zur vegetarischen (nach heutigem wissensstand veganen) ernährung.“ einstein sagte aber auch: „zwei dinge sind unendlich: das universum und die menschliche dummheit. aber beim universum bin ich mir nicht ganz sicher.“

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